Als der Regenbogen verblasste, kam der Albatros
und trug mich mit sanften Flügelschlägen über die sieben Weltmeere.
Dann setzte er mich am Rande des Lichts ab.
Ich ging hinein und fühlte mich geborgen.

Niemand ist fort, den man liebt.
 Liebe ist ewige Gegenwart.

 

Blacky


 

Geboren: Anfang September 2009?

 

 

Gestorben:31.05.2018

 

 

Blacky und seine fünf Geschwister wurden am späten abend am 25. September am Strassenrand gefunden. Sie krochen aus dem trockenen Graben vor einem Rapsfeld .Die Frau nahm die Kleinen mit zu sich nach Hause, gab ihnen Katzentrockenfutter zum essen und legt sie in den Stall ins Stroh. Die Tierheime waren alle überbelegt; die Frau bekam dort die Telefonnummer der Igelhilfe. So hatten wir zu unseren vielen Igelbabys nun auch noch fünf pechschwarze, stark unterkühlte ausgetrocknete Katzenbabys. Ein warmes Kuschelnest und Fencheltee und Katzenersatzmilch aus der Flasche weckte langsam wieder die Lebensgeister. Sie hatten starken Durchfall, waren total verwurmt und ausserdem hatten sie auch noch Kokzidien. Aber nach etlichen Tierarztbesuchen, einigen Infusionen und vielen Medikamenten bekamen wir alles in den Griff. Sie tranken ihr Fläschchen brav leer fingen früh mit dem Katzenfutter an, kurzum –sie gediehen prächtig.

 

 

Nach 10 Wochen fingen wir an ein neues zuhause für die Rabauken zu suchen. Die beiden kräftigsten, Ronja und Yuri, zogen nach 11 Wochen zu einem  jungen Paar  in Innenhaltung. Die anderen drei schwarzen Zigeunerkinder wollte keiner: Herbstkatzen und dann auch noch schwarz !!! Also blieben Merle, Julius und Blacky bei uns. Alles lief super, die drei tobten bei uns durch die Häuser. Der hyperaktive  Blacky wurde meine Küchenhilfe, er half beim Kochen, beim Spülen und beim forträumen der Einkäufe. Besonders liebte er die Plastikverpackungen. Es kam öfter einmal vor, dass mir verpackte Ware schlecht wurde, weil Blacky mit seinen spitzen Zähnen ein Loch hinein gebissen hatte. Also schnell, schnell alles eingeräumt. Er half Buje auch bei Rasieren, biss Löcher in die Tuben und stiebitzte auch schon einmal die Zahnbürsten. Unser Black Jack hielt uns immer ganz schön auf Trapp, überall war er mit seiner Nase dazwischen.

 

Dann etwa ab Mitte Mai 2018 ist er schon etliche Tage nicht mehr so fröhlich. Er ißt immer weniger, aber er  trinkt - Gott sei Dank. Zum Tierarzt: Nach der Blutentnahme, die schreckliche Diagnose:Leukose; Es gibt keine Aussicht auf Heilung.

 

Dann ganz plötzlich hatte Blacky keinen Appetit mehr, hörte auf zu essen, verkroch sich, wollte seine Ruhe haben. Sein Zustand verschlechterte sich rapide. Am 31. Mai half Ronny unserem kleinen schwarzen Zigeunerjung über die Regenbogenbrücke.

 

 

Wir mussten nun auch unseren geliebten ADHS-Kater Black- Jack gehen lassen! So schnell – wir sind Fassungslos und unendlich traurig!

 

 

Marietta und Buje

 


Minka

 

    Geb.: Herbst 2005 ?
Gest.: 03.05.2018
Die Besitzerin von Minka war krank und deshalb auch für längere Zeit nicht zuhause. Minka und die Katze Tiffy lebten ca. 2 Monate allein in der völlig verdreckten Wohnung und wurden nur sehr unregelmäßig vom Bruder der Frau mit Futter und Wasser versorgt, das Katzenklo wurde nie gereinigt. Wir bekommen den Wohnungsschlüssel vom Betreuer der jungen Frau  und holen die Zwei am 06.03.2009 zu uns. Sie sind sehr ängstlich, verfloht, verwurmt, sehr dünn - Mangelernährt.
Es dauerte etliche Wochen bis unsere Minkamaus sich an regelmäßige Nahrung gewöhnt hatte. Sie wurde eine tolle Schmusebacke, die gerne zwischen uns im Bett schlief. Mit den anderen Rabauken kam sie auch gut klar. Wir alle waren bis zum März 2016 sehr zufrieden.
Minka hatte  weniger gegessen, deshalb fuhren wir mit ihr zum Tierarzt, Diagnose: schwerer Infekt der Mundschleimhaut. Blutuntersuchung: soweit alles OK; jedoch Leukose Positiv! Bis zum März 2018 geht es ihr verhältnismäßig gut. Aber dann: Trotz tierärztlicher Betreuung geht es ihr immer schlechter. Sie übergibt sich häufig, nimmt rapide ab, ißt immer weniger – hat keinen Mut mehr.
Am 03.05.2018 hilft der Tierarzt ihr beim Gang über die Regenbogenbrücke. 
Jetzt bist Du frei kleine Minkamaus und hast und alle Deine Katzenfreunde, die vor Dir gehen mussten, wieder.
Wir denken oft an Euch.
Buje und Marietta

 

Pauline


Geboren: 2004?

Gestorben: 18.08.2017

Liebe Pauline,

wir sahen Dich im Frühling öfter in der Fenne hinter unserem Haus; die Freigängerkatzen ließen Dich jedoch nicht in unseren Garten an die Futterstelle. Aber Du warst clever und gingst einige Häuser weiter. Dort fing Minna Dich ein und Du kamst auf die Pflegestelle. Dort wurdest Du liebevoll gesund gepäppelt. Dein Besitzer wurde nicht gefunden und  ein neues zuhause, für eine schwarze Katze, zu finden war sehr schwierig. Steffi und ihre Familie hatten Dich inzwischen liebgewonnen, also bliebst Du dort. Am 21.11.2006 zogst Du ins „Tohuus“ ein. In der doch sehr lauten Familie, mit tobenden Kindern und mit bellenden Hunden fühlte sich unser ruhebedürftiges Paulinchen absolut nicht wohl. Hier bei uns lebtest Du Dich sehr schnell ein; denn bei uns gibt es immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen. Du entwickeltest Dich zu einer liebenswerten Schmusebacke und lagst  jede Nacht bei uns im Bett. Du arrangiertest  Dich auch super mit den anderen Katzen.

Bei einem Routinecheck im Juni 2015 stellte der Tierarzt eine leichte Herzschwäche fest; die daraufhin verordnete Herztablette schlucktest Du  widerstandslos. Ab Mai 2017 schläfst Du sehr viel und liegst seltener bei uns im Bett. Wir machen uns große Sorgen, wieder zum Tierarzt. Dort folgt eine sehr gründliche Untersuchung mit Herzultraschall; es geht Deinem Herzen sehr schlecht, die Medikamente werden erhöht.

Dir geht es wieder etwas besser. Das Sommerwetter ist sehr wechselhaft und gerade das schwüle, warme Wetter verträgt unsere kranke Maus nicht. Wir sorgen uns sehr.

Am 18. August ging unser kleines Paulinchen über die Regenbogenbrücke.

Du  hast uns die schwere Entscheidung abgenommen.

Über zehn Jahre warst Du bei uns. Dafür sind wir unendlich dankbar.

Wir sind traurig und vermissen Dich so sehr.

Buje und Marietta


Musch


Geboren:?

Gestorben: 27.05.2017

Musch wurde verletzt an der B5 gefunden und bei unserem Vereinsmitglied Ute abgegeben. Sie zog in das Zimmer von Jana ein,  wurde dort von den Beiden gepäppelt und gesund gepflegt. Sie wurde als Fundkatze gemeldet. Ihr Zustand besserte sich verhältnismäßig schnell, aber die Hinterbeinchen von Musch blieben teilweise gelähmt. Ute fuhr mit ihr zu mehreren Tierärzten, die sie alle gründlich untersuchten. Das Ergebnis: Nervenschädigungen, sie wird damit leben müssen! Nach etwa 6 Wochen ist sie soweit wieder fit und Janas Zimmer wird ihr zu klein. Bei Ute kann sie jedoch nicht bleiben, weil der Sohn eine Katzenhaarallergie hat. Der Besitzer hat sich natürlich nicht gemeldet, vermittel wollten wir sie lieber nicht, also zieht sie am 11. September 2008 ins „Tohuus“. Sie gewöhnt sich langsam ein und freundet sich zuerst mit Lulu an. Unsere Musch kommt mit ihrer Behinderung erstaunlich gut zurecht. Ab Sommer 2016 verschlechtert sich ihr Zustand, sie kippt immer öfter einmal mit ihren Hinterbeinchen weg; aber sie ist weiterhin immer fröhlich und vergnügt. Im März 2017 bemerken wir an ihrem rechten Vorderbein eine dicke Beule. Sie hat keine Schmerzen, wenn wir drauf drücken. Unser Tierarzt überweist uns zu einem Spezialisten. Am 13 April haben wir einen Termin bei Dr. Röcken: Röntgen, rechter Unterarm – Verkalkender Tumor um distales Ende von Elle und Speiche, teilweise Knochenauflösend. Prognose sehr, sehr ungünstig . Schmerztherapie: Metakam 1x tägl. Eine Amputation ist wegen der Ataxie unmöglich! Sie bekommt eine Schmerztherapie verordnet. Damit geht ihr verhältnismäßig gut. Sie setzt sogar beim Laufen ihr Vorderbeinchen auf. Jedoch die Ataksie der Hinterbeinchen verstärkt sich immer mehr.

Um den 10 Mai herum ist das gesamte Vorderbein sehr stark geschwollen und die Pfote ist unförmig dick, es tritt Gewebeflüssigkeit aus. Sie läuft nur noch wenig; aber sonst ist sie gut drauf. Musch schläft bei uns im Bett, ist sehr verschmust, lässt sich den Bauch kraulen. Aber sie ißt und trinkt nur wenig und nur dann, wenn wir es ihr hinstellen. Wann ist der richtige Zeitpunkt?? Der Tierarzt erlöste sie am 27. Mai.

Du wirst immer etwas ganz Besonderes für uns sein, unsere tapfere und fröhliche Musch.

Du wirst immer einen Platz in unserem Herzen haben

Buje und Marietta


Tobby

 

Geboren: Mai 2005 ?
Gestorben: 29.01.2017
Unser Tobby war etwa 12 Wochen alt, als er zu uns kam; ein fröhlicher, intelligenter und selbstbewusster kleiner Kerl. Er wurde an einer Futterstelle gefunden und war merkwürdiger Weise sehr Menschenbezogen und verschmust. Lieber Tobby schon damals warst Du sehr dünn, hattest wochenlang Durchfall und Darmprobleme. Aber irgendwann bekamen wir Deine Gesundheit in den Griff. Du warst der „Bordercollie“ unter den Katzen – super intelligent - Du brauchtest viel Liebe, aber genauso viel Kopftraining. Du wurdest im Laufe der Jahre zum Chef unserer Katzen. Mein Tobby, Du warst oft ein schwieriger Kater. Manchmal hast Du mich mit Deinen Marotten bald zur Verzweiflung gebracht. Trotzdem habe ich Dich sehr geliebt und Du fehlst mir so. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Ich bin immer noch durcheinander von Deinem Tod, der dann doch so plötzlich kam. Schon seit Deinem Einzug bei uns hattest Du mit Magen- Darmproblemen zu kämpfen; oft heftigen Durchfall - dann wieder Verstopfung; mehrere Tierärzte haben Dich untersucht und medizinisch behandelt. Wir haben alles ausprobiert: Diätfutter, Mittel für die Darmflora usw. Es ging Dir oft Monatelang sehr gut und die Zeit haben wir genossen. Aber seit etwa Anfang des Jahres wussten wir, dass irgendetwas mit Dir nicht stimmt. Wir waren oft beim Tierarzt!
Das Problem war, dass Du immer weniger gegessen hast, selbst deine Lieblingsspeisen hast du verschmäht. Dann hast Du wieder angefangen zu essen und zu trinken. Wir dachten, dass es nun wieder bergauf geht! Aber einige Tage später hast Du wieder deinen Kopf weggedreht, bei allem was wir Dir anboten. Getrunken hast du auch nicht mehr viel. Und schließlich hast Du Dich gar nicht mehr von deinem Bettchen weg bewegt, das putzen eingestellt. Lagst nur ruhig in Deinem Nest und hast mich müde angesehen – Da wusste ich, es ist soweit Dich gehen zu lassen. Mir war immer bewusst, dass Du gesundheitlich vorbelastet warst. Mir war auch bewusst, dass es irgendwann einmal schnell gehen könnte. Doch es ging jetzt einfach so schrecklich schnell.
Ich erinnere mich noch ganz genau, wie du bei unserer ersten Begegnung auf meinen Schoß gesprungen bist und mich mit deinen großen, grünen Augen angeschaut hast.
Danke Tobby für all die Jahre mit Lachen, Weinen und einfach nur Dasein, Du wirst immer der Chef bleiben.
Buje und Marietta

Lucky

 geboren: ??

gestorben: 20.11.2016
Lucky verbrachte fast sechs wundervolle Jahre bei uns.
Wir sahen ihn Anfang April 2011 im Garten an der Futterstelle, er war sehr zutraulich und lies sich streicheln. Dabei bemerkten wir eine eitrige Verletzung am linken Oberschenkel. Der Tierarzt kam und untersuchte ihn, die sehr tiefe Wunde wurde Täglich gereinigt und behandelt. Er lässt sich alles geduldig gefallen- er ist ein richtiger Kampfschmuser. Die Wunde heilte sehr gut. Wir suchten seinen Besitzer. Merkwürdig war es schon; denn er ist auch kastriert. Wurde er doch bei uns ausgesetzt? Er lebte den Sommer über draußen auf der Terrasse und im Gartenhaus. Im Herbst zog er ins Igelvorzimmer ein, dort baute Buje eine Katzenklappe in die Tür. An einem windigen, kalten Spätherbsttag sitzt bei uns vor der Tür – wir lassen ihn rein. Er benimmt sich so, als hätte er schon immer bei uns gewohnt. Die anderen Katzen lieben ihn nicht gerade, denn er ist ein großer Macho, aber sie arrangieren sich. Er will auch nicht mehr nach draußen, auf dem kuscheligen Bett ist es viel gemütlicher.
So waren Menschen und Katzen voll und ganz Zufrieden – bis zum September 2016. Lucky wurde immer dünner und schlief sehr viel. Sein Zahnfleisch war entzündet – es wurden einige Zähne gezogen. Blutuntersuchung – Diabetes und Leukose!
Nun ist er durch den Ausbruch seiner Krankheit friedlich bei uns in seinem Bett eingeschlafen.
Mach es gut und hab viel Spaß mit den anderen Tieren auf den grünen Wiesen hinter´m Regenbogen..
Du wirst immer etwas ganz Besonderes für uns sein, unser großer schwarzer Jung´ und Du wirst immer einen Platz in unserem Herzen haben!


Buje und Marietta

Merlin
geboren.: 2006
gestorben: 06.12.2015
Am 18. April 2011 haben wir dich, lieber Merlin von Bredstedt abgeholt. Du musstest ganz schnell ein neues zu Hause finden, weil du aus einer schrecklichen Haltung mit noch 4 anderen Katzen gerettet wurdest. Du warst zu dem Zeitpunkt ca. 5-6 Jahre alt und hattest nur drei Beinchen. Ein Vorderbeinchen musste dir als Welpe abgenommen werden. Mehr wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht von dir. Deine kleine Freundin Molly haben wir auch mitgenommen. Die kleine Maus war erst 1/2 Jahr alt. Als ihr bei uns angekommen seit, habt ihr euch gleich unter Lisas Bett versteckt und wir haben euch nicht mehr zu Gesicht bekommen. Kein Futter und kein Leckerli hat euch dazu bewegt aus eurem Versteck zu kommen. Am nächsten Tag, war der Hunger doch größer als die Angst und ihr habt wenigstens zu fressen begonnen und schwups ward ihr wieder unterm Bett. Das ging eine ganze Zeit so, aber Dank unserer Tochter Lisa, die sich viel am Fußboden unten aufhielt, brach irgend wann das Eis. Bei unserem Merlin dauerte es ziemlich lange bis er richtig Vertrauen zu uns fasste und ward von da ab der beste Kater, den man sich nur wünschen kann. Wir haben dann gemerkt, dass irgend etwas mit unserem Katerchen nicht stimmte. Der Tierarzt hat einen Herzfehler diognostiziert, den wir leider nicht behandeln konnten, weil Merlin immer total ausgeflippt ist, wenn wir im die Tablette geben wollten. So hatten wir mit dem Tierarzt besprochen, dass er keine Medikamente nehmen soll. Es ging ihm so auch ganz gut, aber dieses Jahr ab Januar waren wir mehr beim Tierarzt , wie mit all unseren ganzen anderen Katzen und Tieren, die wir im laufe unseres Lebens hatten. Er hatte eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und geschwollene Lymphknoten. Jeden zweiten Tag waren wir beim Tierarzt wegen seiner Spritze und das 4 Wochen lang. Dann wurden die Abstände länger, weil die Entzündung zurück ging. Schließlich brauchte er seine Spritzen nicht mehr und wir dachten wir haben es geschafft. Aber nein. ER bekam dann einen massiven Vitamin B12 Mangel und die ganze Geschichte mit dem Spritzen geben, ging von vorne los. Bei der letzten Blutuntersuchung sahen alle Werte gut aus, so das wir dachten das war es nun. Leider war es ein großer Irrtum. Am 6.Dezember war ich unterwegs und als ich nach Hause kam, sah ich meine Tochter auf dem Fußboden weinend bei Merlin sitzen. Er hatte so einen fürchterlichen Krampfanfall, dass er beinahe erstickt wäre. Ich bin sofort in die Tierklinik gefahren und Merlin wurde noch einmal gründlich Untersucht und geröngt. Sein Herzleiden hatte sich dramatisch verschlechtert, die Lunge war geschädigt und auch seine Arthrose war so schlimm geworden, dass der Tierarzt meinte, man sollte ihn erlösen .
Unser Chef Merlin, wir können es immer noch nicht fassen, dass er nicht mehr da ist. Molly und Moony unser Nachkömmling laufen auch rum wie Falschgeld. Sie gehen zur Haustür und warten, dass Merlin wieder kommt. An allen seinen Lieblingsplätzen schauen sie nach ob er vielleicht dort ist. Fressen tun sie im Moment auch nicht viel. Da sagen manche Menschen Tiere hätten keine Gefühle.
Ach unser lieber guter Merlin wir hätten dich noch so gerne bei uns behalten. Du fehlst uns so sehr mit deinem Ausdruck starken Gesicht und deinen großen wunderschönen Augen. Dein ganzes einzigartiges Wesen was du besessen hast, wird es kein 2.mal geben.
Wir sehen uns in einem besseren Leben wieder du unser einzigartiger Merlin.
In Liebe Veronika, Christian und Lisa so wie Molly und Moony

Schneewittchen


Geboren Mai 2006 ?

gestorben 14.01. 2015

Schneewittchen wurde am 01. September 2006 von Touristen im Kurzentrum gefunden. Sie lag unter einem Auto, war total verdreckt, tot krank und etwa 10 bis 14 Wochen alt. Die Tierheime hatten Aufnahmestopp – so kam die kleine Maus zu uns. Der Tierarzt, Schneewittchen und ich – wir nahmen den Kampf auf. Ab Dezember hatte die kleine Kämpferin es geschafft – sie tobte mit den anderen Katzen durch die Katzenzimmer! Genoss das Leben in vollen Zügen und war meine kleine Schmusebacke. Bis zum Sommer 2012 war unser Leben im Lot; ab dann begann sie wieder zu kränkeln. Ohrenentzündung, Zahnfleischentzündung, Analdrüsen OP, abnehmen – wieder zunehmen. Aber immer voll im Geschehen dabei. Nachts schlief sie immer zwischen uns im Bett und genoss die zusätzlichen Streicheleinheiten. Im Spätsommer nahm Schneewittchen wieder beständig ab. Anfangs freuten wir uns; denn sie hatte stark zugenommen. Wir glaubten es lag an der Ernährungsumstellung – es gab nur noch getreidefreies Futter für alle Katzen; denn unsere Bibi hat eine Allergie gegen Getreide. Aber leider war es nicht so: Ohrenentzündung, Zahnfleischentzündung – Bluttest – Positiv.
FIV und Leukose haben letztendlich gesiegt. Der Tierarzt hat sie erlöst.
Mach es gut du liebe, sanfte kleine Maus!
Natürlich weiß ich, dass es so richtig ist, aber ich komme mir trotzdem wie eine Verräterin vor!
Wir werden Dich liebe Witti niemals vergessen!!!
Bis irgendwann...
Marietta und Buje


Puppe


geboren: 1995 ?
gestorben: 01.06.2011
Puppe lebte auf einem Bauernhof in unserer Nachbarschaft. Dort halfen wir oft bei der Vermittlung von Katzenkindern. Bis der Landwirt endlich ein Einsehen hatte -  die Katzen wurden kastriert! Der Besitzer starb und die Ehefrau brauchte ebenfalls Hilfe. Der ambulante Pflegedienst kam täglich und betreute die Frau. Dabei wurde die alte sehr dünne Stallkatze Puppe entdeckt. Sie wurde dann dort gepäppelt, regelmässig entfloht, entwurmt und gefüttert. Sie wurde immer zutraulicher und wartete jeden Tag schon Sehnsüchtig auf  Michaela. Nach etwa zweijähriger Betreung zog die Frau zu ihrer Tochter, das Haus wurde verkauft und Puppe zog bei uns ins"Tohus" ein. Unsere "Omi" wurde von allen Katzen respektiert und sie entwickelte sich immer mehr zu  einem "Kampfschmuser". Wir hatten ihre altersbedingten Beschwerden verhältnismäßig gut im Griff. Sie ass jedoch immer weniger und wurde immer dünner; dann ging es mal wieder aufwärts; aber wir wussten es - der Zeitpunkt des Abschieds kam immer näher. Ab August 2010 ging es ihr immer schlechter - sie ass nur wenig, schlief sehr viel...... der Tierarzt kam - sie wurde erlöst.
Liebe Puppe, wir konnten Deine Alterskrankheiten lindern, sie Dir jedoch nicht
ersparen, aber wir konnten Dein Leiden verkürzen.
Uns bleibt der Trost so viele Jahre mit Dir gelebt  zu haben.


Buje, Marietta und Michaela

Fitze

 

 

geboren: August ? 2007

gestorben: 04.04.2011

Eine alte Frau fand in einem Kellerschacht drei Katzenbabys, holte sie dort heraus,legte sie ins Gras - ging zurück ins Haus, um mit mir zu telefonieren. Dabei sah sie, wie die Katzenmutter ihre drei Babys davon trug. Zwei Tage später, am 05.09.2007 lag eines bei ihr vor der Haustür. So kam Fitze zu uns.Er war total unterkühlt,verwurmt, verfloht und verlaust - ein kleines Bündel Elend. Nadine pflegte und päppelte ihn etwa vier Wochen. Bis auf die Nissen war er wieder gesund und deshalb zog er am 07. Oktober  bei uns ins Quarantänezimmer ein.Dort lebte schon seine Schwester Tina, die uns in der Zwischenzeit auch noch gebracht wurde. Auch bei Tina kämpften wir noch mit den Nissen. Ende Oktober hatten wir die Nissen im Griff und die Beiden tobten mit den anderen Katzen durchs Katzenhaus. Fitze ist häufiger krank, hat Fieber, Durchfall - aber er  ist ein kleines Stehaufmännchen und eine kleine Schmusebacke. Die Tests beim Tierarzt ergeben auch nichts genaues - also freuen wir uns über jeden fröhlichen Tag. Seine beiden Geschwister fanden ein schönes Zuhause - der ruhige, kränkliche Schmusekater Fitze blieb bei uns. Bis zum April 2011 - morgens hat er noch mit Mopsy gespielt  - mittags lag er tot in seiner Kratzbaumhöhle.

Er hat sich still und heimlich auf den Weg gemacht. Wir wissen es geht Dir gut.Danke für die Zeit mit Dir.Buje, Marietta und Deine Katzenfreunde


Tiger (Knuffelchen)


Geboren: ? 1993

Gestorben: 16. 12. 2010

In mir ist eine große, schmerzliche Leere ohne dich, mein geliebter Tiger. Wir haben dich aus dem Tierheim geholt, da warst du etwa 8-10 Wochen alt. Du und deine 5 weiteren Geschwisterchen waren in einer Plastiktüte im Wald ausgesetzt. Ihr wurdet Gott sei Dank gefunden und ins Tierheim gebracht. Als wir uns entschlossen hatten eine Katze anzuschaffen sind wir uns Tierheim gefahren und noch bevor ich eine Katze aussuchen konnte, hattest du mich ausgesucht. Du bist an mir hochgeklettert und hast dein Köpfchen an meiner Wange gerieben und wir Beide wussten, wir gehören zusammen. Du warst nie in deinem langen Katzenleben krank, bis auf ein bisschen Zahnstein, aber was war das schon. Als unsere Lisa auf die Welt kam, hast du sie gleich in Beschlag genommen als ich mit ihr aus dem Krankenhaus kam. 14 Jahre warst du für unsere Lisa die beste Freundin die man sich nur wünschen kann. Wo Lisa war, war auch Tiger und umgekehrt. Tigers nächst beste Freundin war unsere Peggy, die leider schon nach 13 Jahren von uns gehen musste und schon in der Regenbogenbrücke drinsteht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ihr Beide wieder zusammen seid und gemeinsam auf uns wartet, bis wir auch über die Regenbogenbrücke gehen und uns Wiedersehen werden. Wir danken dir Tiger, dass wir dich so lange in unserer Mitte haben durften. Du bleibst uns unvergessen und wir lieben dich für Ewig. Der Schmerz wird wohl auch eines Tages weniger werden, ohne das ich immer gleich weinen muß, wenn ich an meinen geliebten Tiger denke.

Wir lieben dich alle und vermissen dich sehr Knuffelchen

Veronika, Christian und deine Lisa


Peggy


geboren: ? 1995

gestorben: 10.02.2008

Liebe Peggy, es tut mir so Leid, dass ich Dir bei Deinen Beschwerden und immer stärker werdenden Schmerzen nur helfen konnte, indem ich Dich über die Regenbogenbrücke gehen ließ.Du fehlst uns so sehr! Wir lieben und vermissen Dich und werden Dich immer im Herzen behalten! Wir hoffen, Du hast jenseits der Regenbogenbrücke keine Schmerzen mehr!

Wir denken an die letzten 13 Jahre zurück, in denen Du uns soviel gegeben hast. Wir danken Dir dafür!

Veronika, Christian, Lisa und Katze Tiger


Felix

geboren: ?

gestorben: 25.09.2008

Im Spätsommer 2004 sahen wir ihn zum ersten Mal an der Futterstelle. Er war sehr ängstlich und sehr scheu. Die anderen Katzen ließen ihn immer erst ans Futter, wenn sie satt waren. Aber bei uns steht immer ein voller Teller bereit. So  kam er jeden abend an den Futterplatz. Wo er herkam und wo er sich tagsüber aufhielt - es blieb sein Geheimnis. Dann sahen wir ihn einige Wochen nicht. Ende Dezember war er wieder da! Wir freuten uns sehr. Denn der Winter wurde sehr kalt und der scheue Felix war sehr krank. Er ass nur wenig - er ging jedoch nicht in die aufgestellte Falle. Am 10. Januar ließ er sich von Buje mit der Hand einfangen - er war sterbenskrank! Der Tierarzt gab ihm nur eine geringe Überlebenschance. Aber Felix und wir -  wir nahmen den Kampf auf. Er wohnte in einem seperaten Katzenzimmer mit tollen Versteckmöglichkeiten. Seine vielen Medikamente gaben wir ihn übers Futter. Es ging mit seiner Gesundheit bergauf. Er wurde kastriert, bekam wieder sehr hohes Fieber - er schlief viel, ass sehr gut und wurde so,  langsam aber sicher, wieder gesund. Er versteckte sich nicht mehr so panisch, wenn wir ins Zimmer kamen, er spielte mit uns - aber anfassen liess er sich nicht.
Ostern war es dann endlich soweit - wir entliessen ihn wieder ins Freie! Es wurde ein schöner Sommer für Felix - und damit auch für uns! Dann wieder folgte wieder ein nasskalter Winter - Sein Strohschlafplatz war vor Zugluft geschützt und  warm gepolstert; aber wir sorgten uns doch um ihn. Es war am Heiligen Abend 2005 - die gesamte Familie sass im warmen Wohnzimmer, alle Katzen um uns versammelt. Wir trauten unseren Augen nicht - Felix stolzierte herein. Er spielte mit dem Geschenkband, versteckte sich in den Kartons, legte sich auf einen Sessel und beobachtete uns - und die Tür. Felix in der Wohnung - Unser schönstes Weihnachtsgeschenk!! Seitdem wohnte er - wie selbstverständlich - bei Michaela und Andreas und den Freigängerkatzen.
So lebte er fröhlich und immer vergnügt - bis mitte August 2008. Er bekam wieder sehr hohes Fieber, zum Tierarzt, Leukose - positiv! Die Behandlungen hatten keinen Erfolg, sein Zustand verschlimmerte sich rapide. So folgten wir dem Rat des Tierarztes.

Lieber Felix, wir konnten Dir Deine Krankeit nicht ersparen,aber da wo Du jetzt bist geht es Dir wieder gut.
Uns bleibt der Trost mit Dir fast 4 Jahre gelebt zu haben.
Wir sehen uns wieder!

Michaela, Andreas, Buje und Marietta


Julius


geboren: Mai ? 1993
gestorben:28.02.2008

Weihnachten 1995 zog Julius bei uns ein! Im Sommer 1993 bekam unsere Nachbarin von ihren Kindern einen kleinen Kater geschenkt. Die Beiden verstanden sich bestens - jedoch immer wenn die Enkelkinder die Oma besuchten, verschwand er und versteckte sich in unserem Garten. Er mochte eben keine aufdringlichen und lauten Kinder. Die Nachbarin war außerdem sehr reisefreudig und viel unterwegs, dann war Julius eben bei uns. Dann bekam die Frau von ihren Kindern einen kleinen Hund zum 70. Geburtstag, einen Jack Russel. Da zog er eben ganz bei uns ein. Er war unser Aller Sonnenschein! Ein richtiger, gestandener Kater: wenn er wollte - dann Schmusen bis zum Abwinken; Kratzen und beißen; wenn er nicht gut drauf war. Er führte bei uns ein richtig tolles Katerleben: viele Katzenfreunde, Kater zum streiten und vergraulen, immer ein voller Teller, ein warmes Schlafnest und Hände zum Streicheln. Fast all seine Katzenfreunde sind schon auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke: MulleMau, Fritze, Muffin, sein Kumpel Paule,Tiffy, Tobby und Fritz.
Auch Julius Altersgebrechen nahmen zu. Arthrose in den Beinen und dann - das Herz! Er schlief sehr viel, das Gehen schmerzte bei jedem Schritt. Ganz schlimm jedoch - Das Atmen bereitete ihm immer größere Schwierigkeiten --

Lieber Julius, wir sind mit Dir den schweren Weg gegangen und wir wissen, dass es Dir besser geht, da wo Du jetzt bist.
Wir sagen auf Wiedersehen.......denn wir werden uns wiedersehen!!

Buje, Marietta, Michaela und Andreas


Mulle


Geboren: Herbst ? 1991

Gestorben: 27.Dezember 2007

Im Frühling 1992 saß eine junge, ausgehungerte Katze im Garten von Frau Carstensen. Die alte Frau fütterte die Kleine und freute sich, dass sie so gut zunahm.Sie wurde immer runder und bekam im Mai 3 Baby`s.Mulle wurde kastriert,für 2 kleine Katerchen fanden wir ein neues zuhause; der kleine Gismo und MulleMau zogen nun endgültig bei Frau Cartsensen ein. Die beiden Samtpfoten bereicherten die letzten beiden Lebensjahre der alten Frau sehr.

Nach ihrem Tod zogen die Beiden bei uns ein. Gismo war sofort Zuhause. Mulle jedoch - sie hatte nach dem Tod ihrer Retterin allen Lebensmut verloren. Mit Geduld, sehr viel Liebe und Unmengen von Leckerli`s konnten wir Mulle aus ihrer Trauer befreien.Nach zwei Monaten etwa hatten wir ihr Herz erobert! Sie war die CHEFIN in unserem Haus.Alle, ob Mensch, ob Tier, hatten sich ihrem Willen unterzuordnen - und wir taten es gerne.

Liebe MulleMau, danke dass es Dich gab und danke für all die schönen Jahre mit Dir. Wir konnten Dir Deine Alterskrankheiten nicht ersparen,aber wir konnten Dein Leiden verkürzen. Uns bleibt der Trost 16 Jahre mit Dir gelebt zu haben. Wir sehen uns wieder! Marietta und Buje


Fritze


Geboren: August 2005?

Gestorben: 24.August2007

Am 1. November 2005 wurde unser Fritze an der Futterstelle im Kurzentrum mit der Katzenfalle eingefangen. Er war sehr krank, scheu, ängstlich, total verfloht, verlaust, ausgehungert und sehr schwach. Fritze und ich - wir nahmen als Erstes den Kampf mit den Parasiten auf. Es war ein mühseliges Unterfangen, der kleine Kater war überall voller Laeuse und Nissen. Der Tierarzt legte ihn Narkose und Fritze wurde kahl geschoren. Mit Bolfopuder und Nissenauskämmen hatten wir die Plagegeister Anfang Dezember besiegt. Seinen Durchfall jedoch bekamen wir einfach nicht in den Griff. Er trank gehorsom seine Medizin zum Aufbau der Darmflora, er ass jedoch nur aus der Hand. Wir probierten viele darmverträgliche Futtersorten aus - Im April 2006 waren wir endlich erfolgreich. Wenn er nur sein Futter aß; dann war alles OK. Er tobte mit den anderen Katzen - ermüdete jedoch immer sehr schnell. Im August wurde er wieder sehr krank,Fieber, starke Schmerzen - Harnweginfekt, Harngries. Er bekam nun täglich seine Medikamente und bis zum Juli 2007 war er mit einigen Unterbrechungen gut drauf. Er war mein ruhiger, grosser, tapsiger Schmusekater - mein "Verzug". Anfang August verschlechterte sich sein Zustand wieder. Er schlief viel, hustete immer öfter, immer heftiger; dann tobte er wieder mit den anderen Katzen durch`s Haus. Wieder zum Tierarzt - Untersuchung, Röntgenaufnahme, Diagnose: Herzschwäche! Er schluckte treu und brav auch noch seine Herztabletten. Sein Zustand verschlechterte sich rapide, er litt  unter starker Atemnot. Die Medikamente helfen nicht mehr- der Tierarzt erlöst ihn am 24. August.

Er hat nur zwei Jahre gelebt. Unser großer, schwarzer Zigeunerjung Fritze hat den Kampf vieler kranker Streunerkatzenkinder gekämpft und leider - verloren. Leb wohl mein Fritze - es war trotz aller Sorgen  ein  wunderschöne Zeit mit Dir.

Marietta und Buje


Ingo

Geboren: ?

Gestorben: 25.06.2007

Wir haben gemeinsam gekämpft!

Er wurde nur fünf Wochen alt - eine höhere Macht muss entschieden haben, dass man auf der anderen Seite des Regenbogens auf den kleinen Ingo wartet. Wir trösten uns damit, dass das kleine Kerlchen  nun mit den anderen Tieren über bunte Wiesen tollt.

Lebe wohl dort kleiner Mann. Auf der Erde war dir kein Glück beschieden, dabei wolltest du nur leben und der Kumpel eines lieben Menschen sein.

Buje, Marietta, Michaela


Muffin


Geboren:Mai 2006

Gestorben: 30.Juni 2007

Am 26 Juli 2006 holten wir den kleinen Muffin zu uns ins Haus. Unsere Katze Fina freundete sich sofort mit ihm an, - die Beiden waren ein tolles Team. Wir lebten in der Stadt und die Katzen waren mit der Wohnungshaltung nicht so ganz einverstanden.

Also - zogen wir auf`s Land! Nach einer längeren Eingewöhnungszeit genossen die beiden Freunde ihre Freiheit in vollen Zügen.

Bis zum Samstag den 30. Juni, es regnete in Strömen, 2 Autos lies er vorbeifahren, die Geschwindigkeit des 3 Raser`s konnte er nicht einschätzen - er verblutete in unseren Armen. Der Autofahrer raste weiter, er hielt nicht an.

Wir müssen immer noch weinen, wenn wir an den kleinen, immer fröhlichen Muffin denken, er wäre so gern ein großer, kräftiger Beschützer von Fina geworden.

Manuela und Marc- Andrè


Paule


Geboren: Frühjahr 1994

Gestorben: 04.05.2007

Heute ist unser Paule über die Regenbogenbrücke gegangen. Tobby und alle anderen Tiere erwarteten ihn schon.

Wir Menschen sind alle sehr traurig - jedoch auch sehr dankbar für die 13 schönen Jahre mit ihm.

Michaela


Tiffy

 


Geboren: Mai ? 2002

Gestorben: 03.10.2003

Am 13.09.2002 fand Marieke (ein 11jähriges Mädchen, das schon oft Tieren in Not geholfen hat) in einem Garten in der Nachbarschaft eine schwer verletzte kleine Katze. Sie rief bei meinen Eltern an und die informierten unseren Tierarzt. Dort kam die Kleine sofort an den Tropf, denn sie war total ausgetrocknet. Das Rückgrat war verletzt, auf dem Rücken und dem Kopf waren die Haare abrasiert und alle Barthaare abgeschnitten. Marieke und die Eltern meldeten die Katze als Fundkatze, fragten überall nach und hingen außerdem noch Zettel aus. Keiner vermißte die kleine Tiffy. Am 16.09.2002 war ihr Gesundheitszustand soweit stabil, sie kam zu uns und zog ins Gästebad. Sie wog nur 1800 Gramm, sie aß sehr wenig und hatte oft Durchfall. Sie war sehr stark verwurmt; es hat doch einige Zeit gedauert, bis wir die Würmer in den Griff bekommen haben. Sie bekam Diätfutter, hoömopatische Medikamente, Medikamente vom Tierarzt.... sie nahm ganz einfach zu wenig zu, hatte öfter hohes Fieber und Durchfall. Aber sie war ein lebenslustiges Katzenmädchen, vertrug sich mit allen, sogar mit dem knurrigen Paule. Dann wieder ganz schlimm: hohes Fieber, nicht essen, nicht trinken - zum Tierarzt - sie wird dort wieder stationär aufgenommen vom 20.11.-23.11.2002. Dann haben wir sie langsam wieder aufgepäppelt und mit allerlei Mittelchen und dem Befolgen vieler guter Ratschläge bekamen Tiffy und wir ihr Immumsystem in den Griff. Weihnachten wog sie schon 3 Kg und war fit, frech und gesund. Sie genoß ihr Leben in vollen Zügen und sie wollte unbedingt raus in die Natur. Nachdem sie im Februar kastriert wurde, durfte sie draußen mit den anderen Katzen toben, spielen und Mäusefangen. Sie war im Sommer der Liebling der Touristen, lag bei ihnen in der Ferienwohnung auf dem Sofa und genoß es, Mittelpunkt der Welt zu sein. Dann - der 3. Oktober, wir hatten mit unseren Tierschutzflohmarktsachen und dem Infostand erfolgreich an einer Veranstaltung teilgenommen und waren alle sehr fröhlich. Wir saßen im Garten, die Tiere alle mit dabei, auch Tiffy. Ich räume den Tisch ab, schaue duch das Türfenster auf die Straße... Tiffy.. keine sichtbaren Verletzungen, sie muss sofort tot gewesen sein. Keiner hält an, alle fahren vorbei. Wir sind fassungslos, wie gelähmt.

Sie hat ein glückliches Jahr bei uns und mit uns gelebt. Sie war so quirlig und überaktiv und schnell, als wenn sie Angst hatte etwas zu versäumen. Vielleicht hat sie geahnt, dass ihr nicht viel Zeit zum Leben bleibt. Wenn wir an Tiffy denken, dann müssen wir immer noch weinen. Sie hat so gerne gelebt. Buje, Marietta, Michaela, Andreas


Rusty


Geboren: Oktober 2002 ?

Gestorben: 02.01.2003

Ende Oktober 2002 brachten zwei Kinder einen halbverhungerten kleinen Igel, den sie im Kurzentrum gefunden hatten, zur Igelstation. Andresen`s baten sie, während der Zeit ihres Urlaubes eine Futterstelle einzurichten, weil dort vermulich noch mehr kleine Igel umherirren. Es gab noch mehr Igel, aber auch zwei etwa drei Wochen alte Kätzchen mit ihrer Mutter. Die Mädchen und die Eltern fütterten alle Igel und die Katzen. Sie streichelten und spielten mit den Kleinen. Nach etwa 10 Tagen fingen Buje und Marietta die 3 Katzen ein. Sie hielten sie bei sich im Haus, spielten mit den Katzenkindern und versuchten ein schönes Zuhause für sie zu finden. Elli, die Mutter wurde kastriert und hat im Kurzentrum ihre Heimat gefunden. Rasty und Patu, die beiden Katzenkinder kamen anfang Dezember zu uns. Sie hatten von Anfang an alle Menschen und auch unsere  Katzen voll im Griff. Rasty der kleine schwarze Kater war ein besonders lieber Schmusekater. Zusammen mit seiner kleinen sebstbewußten graugetigerten Schwester heckte er allerhand Blödsinn aus. Die Blumen wurden aus der Fensterbank entfernt und auch die Gardinen wurden abgenommen; weil die Katzenkinder der Meinung waren: Eine Fensterbank ist zum Spielen und Relaxen da. Wozu denn sonst?? Nachdem die beiden kastriert waren, durften sie mit den anderen Katzen draußen im Garten toben und spielen. Auch unser kleiner (großer) Rasty wurde immer selbsbewußster. Das wurde ihm am 02.01.2003 zum Verhängnis. - wir fanden ihn am Straßenrand - tot - .

Seine Schwester Patu, die anderen Katzen und wir Menschen sind sehr traurig.Wir  hatten nur eine sehr kurze, aber schöne Zeit miteinander.

Inge und Jochen


Blacky


Geboren:?

Gestorben:17.07.2001

Blacky wurde in einem Garten gefunden. Dort auch gefüttert, bis die Frau die Katze von einem Tag auf den anderen loswerden wollte.Sie gab diese kleine scheue Katze zu jemandem der sehr viele Tiere hält. Wir hörten davon und so kam dieses Häufchen Elend am 13.07.2001 zu uns. Blacky hatte sehr hohes Fieber. Der Tierarzt behandelte sie, machte uns jedoch nur wenig Hoffnung. Wir ließen eine Blutprobe entnehmen und auf Fiv untersuchen. Der Verdacht bestätigte sich, Fiv positv. Weil sich der Gesundheitszustand der kleinen Blacky rapide verschlechterte, schläferte der Tierarzt sie am 17.07.2001 ein.

Sie war nur vier Tage bei uns.

Buje, Marietta, Michaela


Tobby


Geboren:Mai ? 1992

Gestorben:23.07.2001

Im Herbst 1992 bemerkten meine Eltern im Bootsschuppen einen kleinen Grautiger und stellten ihm jeden Tag Futter hin. Er zeigte sich immer nur dann, wenn mein Vater am Boot arbeitete. Er spielte mit Schrauben und sonstigem Werkzeug und war immer sehr hungrig. Nach etwa drei Wochen waren die Arbeiten an dem Boot beendet; was geschah nun mit dieser kleinen Katze??? Sie gehörte niemanden, auch nicht in der Nachbarschaft. Also wurde sie eingefangen und mit nach Hause genommen. Dort war guter Rat teuer: Tobby war kein Halbwilder, er war ein total wilder kleiner Kater der sehr ängstlich war. Er kam mit all den anderen Tieren überhaupt nicht zurecht. So kam der kleine Mann mit mir in die Stadt in eine 28 qm große Einzimmerwohnung. Ich kroch etwa vier Wochen auf allen Vieren durch meine Wohnung und wir gewöhnten uns immer mehr aneinder. Alle 14 Tage fuhren wir nach Nordstrand, dort spielte er dann im Freigehege und gewöhnte sich so ganz langsam auch an andere Menschen und Tiere. Wir waren ein ganz tolles Team, doch er war leider während ich arbeitete alleine zuhause. Wie es das Schicksal will, lag Katerchen Paule in einem Korb auf dem Tisch einer Ferienwohnung meiner Eltern, er war mit vier Geschwistern ausgesetzt worden. Drei der Kleinen fanden schnell ein neues zuhause und Paule kam mit nach Neumünster. Tobby, Paule und ich, wir waren das perfekte Team! Während ich arbeitete, stellten sie die Wohnung auf den Kopf und in meiner Freizeit hatten wir viel Spaß miteinander. Dann zogen wir drei nach Nordstrand und die Katzen tobten und spielten draußen in der Natur. Im Herbst 1996 wurde Tobby von einem wildernden Jagdhund sehr schwer verletzt. Wir haben drei Monate um sein Leben gekämpft, er wurde drei Mal operiert und er hat es geschafft!! Paule und Tobby genossen wieder ihr tolles Katzenleben in vollen Zügen. Im Sommer 2000 bemerkte ich, dass er nicht mehr so belastbar war, er wurde kurzatmig und schlief sehr viel. Der Tierarzt verordnete Herzpillen und die Beschwerden besserten sich anfangs. Im Frühjahr 2001 waren fast keine Herztöne mehr zu hören, nach einer Röntgenuntersuchung stellte der Tierarzt ein kleines Loch im Zwerchfell fest (ein Überbleibsel von den Hundebissen) durch das  über die Jahre die Därme, der Magen usw. gegen die Lunge und das Herz drückten. Von einer Operation  rieten mir drei Ärzte ab, die würde mein kleiner Mann nicht überleben.

 Paule und ich trauern immer noch um unseren besten Freund.

Es war ein Wunder, dass er die schlimmen Verletzungen und großen Operationen 1996 überlebt hat; so hatten wir noch sechs schöne Jahre miteinander. Tobby, wir werden Dich nie vergessen!

Michaela


Fritz


Geboren: ?

Gestorben: 21.05.2001

Fritz war einer von unseren "Wilden", er kam - er ging - immer wie es ihm gefiel. Wir erwischten ihn im Frühjahr 1998 an der Futterstelle, fingen ihn mit der Falle und ließen ihn kastrieren. Im Winter 1999  sahen wir ihn eine längere Zeit nicht. Dann tauchte er plötzlich wieder auf - er war sehr krank. Fritz  ließ sich mit der Hand fast problemlos einfangen. Er wurde tierärztlich betreut, einige Zähne mussten raus und er zog bei uns in die Wohnung ein. Die anderen Katzen respektierten ihn und die Hunde mochten ihn schon immer sehr gern. Er war wohl schon sehr alt und auch nicht gesund. Er genoß das ruhige streßfreie Leben!!! Immer einen vollen Teller, ein warmes Plätzchen zum relaxen, und Hände die streicheln; ein tolles Leben für einen Katzenopa. Am 18.05.2001 lag Fritz in seinem Körbchen und rang röchelnd nach Luft. Der Tierarzt kam sofort und behandelte ihn. Sein Zustand besserte sich etwas, jedoch am 21. Mai lag er morgens tot in seinem Bettchen.

Seitdem wartet er auf mich.

Michaela

 

 Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.