Als der Regenbogen verblaßte, kam der Albatros

und trug mich mit sanften Flügelschlägen über die sieben Weltmeere.

Dann setzte er mich am Rande des Lichts ab.

Ich ging hinein und fühlte mich geborgen.

Niemand ist fort, den man liebt.

Liebe ist ewige Gegenwart.


Max


geboren: 14.12.2002

gestorben: 16.02.2008

Unser alter kleiner Hundefreund Moritz war gestorben und wir trauerten sehr.Warum kamen wir bei unserem Spaziergang an diesem Bauernhof vorbei? Du schautest uns aus Deinen großen Augen an - So kamst Du am 14. Februar 2003 in unser Leben.Alles lief Bestens: Welpenschule, Hundeschule. Wir bemerkten, dass Du nicht so ausdauernd warst wie die anderen Jungspunde, deshalb gingen wir mit Dir zu mehreren Tierärzten. In der Uni- Tierklinik Gießen entdeckten sie die Ursache Deiner Behinderung.Es wurde ein Loch in der Aorta entdeckt. Du wurdest operiert, hast alles gut überstanden und durftest nach einer Woche Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause.Wir stellten unser Leben um: kurze Spaziergänge, nicht toben, monatlicher Tierarztcheck und täglich 14 Tabletten.Wir Drei freuten uns über jeden geschenkten Tag. Ab Januar 2008 ging es Dir wieder sehr schlecht. Du bekamst Infusionen, Spritzen - und wurdest Zwangsernährt. Die Leber und die Milz waren durch die vielen Medikamente sehr stark geschädigt.

Wir mussten eine Entscheidung treffen und wir haben Dich an den Ort hinter die Regenbogenbrücke geschickt. War es die richtige Entscheidung? Wir glauben - ja.

Es war uns nicht gegönnt mehr Zeit mit Dir zu verbringen. Du wirst immer in unseren Herzen sein.

Grüße den Moritz von uns. Wir haben Euch lieb.

Veronika und Klaus


Bonso

 

geboren: Januar 1999

gestorben:19.Mai 2007

Unser Entschluss stand fest: "Ein Hund muss ins Haus!" So gingen wir am 8. Mai 1993 ins Tierheim um unseren "Traumhund" zu suchen. Wir hatten genaue Vorstellungen davon wie er aussehen sollte. Wir kamen zum Gehege von "Bonsai" - er sah nicht so aus, wie unser Traumhund. Er schaute uns mit seinen treuen, braunen Hundeaugen an und es war um uns geschehen, es war Liebe auf den ersten Blick. Er ging mit uns spazieren, stieg in unser Auto, setzte sich auf die Rückbank; er hatte uns als seine neue Familie adoptiert. Nach dem ersten Friseurbesuch wurde aus "Bonsai" unser Traumhund "Bonso". Er liebte unsere Kinder und auch mit der Katze freundete er sich an. Wir haben 14 Jahre glücklich und froh miteinder gelebt, die Kinder zogen aus - und die Enkelkinder kamen zu Besuch- auch mit den Kleinen kam der alte Herr gut zurecht, wenn sie nicht gar zu wild waren. 10x haben wir mit unserem Bonso Urlaub auf Nordstrand gemacht. Bonso und Wisky waren die besten Freunde. Die letzten 2 Jahre waren für uns alle nicht so leicht- unser Bonso wurde sehr krank. Er konnte jedoch relativ beschwerdefrei mit seiner Krebserkrankung leben. Sein Zustand verschlechterte sich rapide, er zeigte uns sehr deutlich: es geht nicht mehr. Der Tierarzt kam und erlöste unseren Bonso von seinen Schmerzen.
Er spielt und tobt nun wieder mit Wisky jenseits der Regenbogenbrücke - und wartet auf uns.

Er wurde fast 17 Jahre alt. Wir denken oft in grosser Liebe und Dankbarkeit an unseren "Traumhund" Bonso.  Er hat unser Leben reich gemacht!

Ulla, Klaus, Katja und Eva


Bruno


Geboren: 1998

Gestorben: 2005

„Bruno hat ein Geheimnis in seinen Augen", sagte meine Freundin. Ich suchte das Geheimnis zu ergründen: wie kann man seinen Hund, eine Bordeauxdogge mit fast 6 Jahren, über die Zeitung verkaufen. Bruno wurde von einer lieben Hundetante gekauft, die schon die Dogge Jocy aus schlechter Haltung freigekauft hatte. Jocys Frauchen wurde ihren Lebensgefährten los. Sie allein konnte das Kraftpaket von 75 kg nicht halten, denn Bruno stürzte sich auf jeden Rüden. Trotzdem war er menschenfreundlich und kinderlieb. So bekam er einen Internetauftritt unter Doggen in Not.
Dort sahst du uns mit deinen geheimnisvollen Augen an. Als du das erste Mal vor mir standest war ich überwältigt von deiner Größe, obwohl 30 Jahre mit Doggen vertraut. Du gingst willig mit uns an der Leine ein Stück spazieren. Du kanntest uns nicht oder hast du Herrchens Liebe auf den ersten Blick gespürt?
Nach einer Woche kamst du zu uns. Wir lenkten dich ab, damit du nicht sahst, wie dein Frauchen ging. Deine Trauer war herzzerreißend. Wochenlang lagst du vor dem Tor, durch das sie ging, geschlafen hast du mit dem Rücken an der Tür und nicht auf deinem Lager. Trotzdem hast du uns jeden Morgen freudig begrüßt.
Du warst unser erster Hund mit uncoupierten Ohren. Ich mußte erst lernen, daß du Freude ausdrückst mit hochstellen und nach hinten klappen deiner wunderschönen Schlappohren. Zuerst durften wir sie nicht anfassen, dann zucktest du schreckhaft zusammen. Die Lefzen durfte man gar nicht berühren, dann zogst du sie so hoch, daß deine Zähne zu sehen waren. Die Kinder deiner ersten Familie haben deine Ohren als Leine benutzt und deine Lefzen wurden von einem weiteren kleinen Familienhund traktiert.
Schnell hast du gemerkt, hier bei uns bist du ganz allein der Mittelpunkt und wir durften deine herrlichen Schlappohren knuddeln so lange wir wollten. Den großen Garten hast du geliebt und auch die Spaziergänge ohne Leine auf den geraden Wegen in der Marsch. Du warst wachsam aber freundlich, besonders zu Kindern. Du hast nie vergessen, was sie dir beibrachten: wie macht der Hund wenn es Leckerli geben soll: hinsetzen, rechte Pfote heben, erbarmungsvoll blicken und dann ganz zart das Leckerli aus der Kinderhand nehmen.
Bei einem Impftermin horchte der Doktor dein Herz ab und meinte dem Alter entsprechend. Du warst jetzt knapp 7 Jahre alt. Ein paar Monate später kam der Zusammenbruch. Der Doktor machte ein EKG und eine Röntgenaufnahme. Ein dunkler Schatten neben dem viel zu großen Herz. Noch am selben Tag schickte er uns zu einem Herzspezialisten. Eine Ultraschalluntersuchung bestätigte die erste Diagnose. Er stellte einen Tablettencocktail für sechs Tage zusammen. Ich fragte verzagt:" nur für sechs Tage? Vielleicht sechs Monate?" „Vielleicht sechs Wochen" sagte der Arzt. Mit den vielen Tabletten ging es dir gut. Wir zählten zuerst die Tage und dann die Wochen. Du warst wieder der Alte.
Nun stand unserem Leben eine große Veränderung bevor. Ein Umzug vom Land in die Stadt. Wir suchten lange, fanden ein Haus mit einem kleinen Hofgarten, einem großen Park vor der Haustür und der Hundestrand und der Wald waren auch nicht weit.
Als alle Verträge abgeschlossen waren hatte ich einen Traum: mein Gott, wenn Bruno stirbt, wo sollen wir ihn begraben. Mir fiel das große Grundstück unseres Neffen ein. Ich ging durch den Garten und suchte einen Platz für dich. Da fand ich das Grab von unserem Hund Bollo. Nein, der liegt doch in unserem eigenen Garten. Ich wurde wach und wußte Bruno wird neben Bollo liegen. Mit niemandem konnte ich darüber sprechen.
Bald darauf wurde das Wetter heiß. Du hattest einen empfindlichen Magen. Du konntest dein Futter und die Tabletten nicht bei dir behalten. Erst abends, als es kühler wurde fuhrst du mit Herrchen an deinen Lieblingsplatz in der Marsch. Danach schmeckte auch das Futter. Du legtest dich auf dein Lager neben Herrchens Bett. Recht spät klapperte ich noch in der Küche. Plötzlich standest du neben mir, ich streichelte dich und sagte: "Ist nichts für Hunde, nur Fliederblütensirup, geh schlafen." Bruno ging, legte sich auf sein Lager, ein tiefer Atemzug, Ende, Aus.

Du warst nur zwei Jahre bei uns. Dein Geheimnis in den Augen hast du mit dir genommen, aber uns so viel Glück und Freude geschenkt.

Inge und Veit


Whisky

Geboren:22.09.1988

Gestorben: 08.06.2003

Am Karfreitag 1988 hatten wir unseren Hund verloren, der 16 Jahre mit u ns lebte. Wir haben sehr um ihn getrauert und waren lange nicht bereit, einen neuen Hund bei uns aufzunehmen. Am Nachmittag des 12 November gingen wir spazieren und kamen zufällig (?) an dem Haus vorbei, in der Frau Andresen mit ihren Hunden lebte. Drei Hundewelpen sollten ein neues Zuhause bekommen. Zwei von ihnen hatten schon neue Familien gefunden; jedoch die große Dicke, die mit den großen Füßen, die wollte niemand haben. Wir sahen uns in die Augen - und schon war es geschehen. Unsere Wisky zog bei uns ein. Diese spontane Entscheidung haben wir nie bereut. Unser Mädchen war das problemloseste, liebste, gehorsamste, gesündeste Tier, das wir jemals hatten und wir hatten und haben viele Tiere. Wir haben alles geteilt und alles gemeinsam gemacht, sie ist mit uns gewandert und gesegelt, gearbeitet und gespielt. Sie hat sich mit den Katzen und den Igel immer sehr gut vertragen. Nur auf unseren Moritz war sie sehr eifersüchtig, den mochte sie leider überhaupt nicht. Sie war ein großer verwöhnter Einzelhund, der sich jedoch sehr gut zu benehmen wußte. Sie war bis ins hohe Alter gesund. Im Dezember 2002 hatte sie einen leichten Herzinfarkt und bekam seitdem ihre Herztabletten. Nach dem 2. Infarkt im Februar ließen ihre Kräfte spürbar nach und wir wußten - der Zeitpunkt des Abschiednehmens rückt immer näher. Dann hatten wir noch diesen sehr warmen Frühsommer; diese hohen Temperaturen machten unserem Mädchen (und somit auch uns) das Leben oft sehr schwer. Aber dann war sie plötzlich wieder fröhlich und vergnügt, ärgerte die Katzen und stahl den Igeln das Futter. Und dann - Ende Mai - der 3. Herzinfarkt. Wir wünschten uns so, dass ihr altes, krankes Herz von alleine aufhören würde zu schlagen. Am 08. Mai sah sie uns mit ihren großen Augen bittend an - wir wußten... der Zeitpunkt war da. Der Tierarzt kam zu uns nach Hause - sie starb neben der Efeuhecke unter der sie auch begraben wurde.

Sie wartet auf uns an der Regenbogenbrücke.

Buje,Marietta, Michaela, Andreas


Moritz

Geboren: ?

Gestorben:13.04.2001

Unser Moritz war ein ganz toller, lieber Hund, leider konnte er nur kurze Zeit bei uns bleiben. Wir holten ihn am 07.12.2000 aus einem Tierheim zu uns nach Hause. Er war sehr krank und etwa 7-8 Jahre alt. In seinem bisherigen Leben hatte er wohl nur Böses erlebt. Er war schwer herzkrank, litt unter starker Atemnot , er war fast verhungert (16 Kg) total verdreckt und konnt vor Schwäche nicht laufen. Nachdem unser Tierarzt die für ihn passenden Medikamte eingesetzt hatte, begann er langsam zu leben. Er genoß ganz besonders die Schmusestunden und dass immer jemand für ihn da war. Er bekam sein selbsgekochtes Essen und hatte inzwischen sein Normalgewicht von 38 Kg erreicht. Er unternahm kleine kurze Spaziergänge, spielte mit den Katzen und schlief sehr viel. Er erforschte die für ihn aufregende neue Welt. Wir wußten, dass seine Krankheiten nicht zu heilen waren, er bekam seine Medikamente, um ihm ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Er starb viel zu früh am Karfreitag 2001.

Wenn wir an Moritz denken sind wir immer noch sehr traurig, aber auch dankbar;
denn wir haben während der Zeit mit ihm sehr viel über Tiere, aber auc
h über Menschen gelernt.

Buje,Marietta, Michaela, Andreas

 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus.

Flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.